{"id":205,"date":"2015-03-20T18:14:16","date_gmt":"2015-03-20T17:14:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=205"},"modified":"2018-06-22T15:40:06","modified_gmt":"2018-06-22T13:40:06","slug":"das-grosse-mysterium","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=205","title":{"rendered":"Das gro\u00dfe Mysterium"},"content":{"rendered":"<p>der Tag an der Uni beginnt um 10.00 Uhr, aber nur f\u00fcr mich. Eine ca. halbe Stunde sp\u00e4ter kommt Rute, hin und wieder taucht einer der Masterstudies auf, bis 13.30 Uhr sind es dann immerhin sechs der elf geworden. Sie arbeiten vor sich hin, Rute hat Zeit mit mir zu plaudern, aber wann ich ggf. was pr\u00e4sentieren kann oder soll, bleibt ein Mysterium, das sich im L\u00e4ufer der Zeit zeigen &#8211; oder auch nicht. &nbsp;<\/p>\n<p>Die Studies m\u00fcssen bis zur n\u00e4chsten Woche die Analyse eines Planvergleiches f\u00fcr die Gemeinde Borba, im Nordosten, ca. 50 km von Evora entfernt. Dabei sollen sie die Naturpotenziale darstellen und erste Fragestellungen entwerfen, die weiter bearbeitet werden k\u00f6nnen, um ein kommunales Entwicklungskonzept zu erarbeiten. &#8211; wenn ich es richtig verstanden habe. Dabei haben sie nicht weiter als ihren Computer dabei, kein Papier, keinen Plan, keine Fotos und v.a. keine Diskussionen in ihren kleinen Gruppen. Die Profs sind die ganze Zeit im Raum und machen ihren eigenen Kram. Das ist ja auch mehr Platz als in den winzigen, vollgestopften Zimmerchen. Klar, dass man da besser zu Hause arbeitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_0171.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p><i>Eines der Dienstzimmer der Hochschullehrer_innen<\/i><\/p>\n<p>Rute berichtet, dass sich die Krise auch auf die Hochschule auswirkt. Immer weniger Studierende melden sich an, viele Eltern k\u00f6nnen die Studiengeb\u00fchren aufbringen, die im Jahr ca. bei 1.000 Euro liegen. Das h\u00e4ngt vom Studienfach ab. Im Bachelor bietet Evora f\u00fcr Landschaftsarchitekten 20 Pl\u00e4tze, von denen nur neun besetzt sind, der Masterkurs f\u00e4hrt mit elf Studies gleichfalls Unterlast. Die Studies haben ca. 20 bis 25 Wochenstunden, genau wei\u00df es wohl niemand. Das Semester ist in zwei Schwerpunkte geteilt, so dass auch nicht so ganz klar scheint, was wann studiert werden kann. Die Lehrkapazit\u00e4t der Profs liegt etwas niedriger als in Deutschland, zwischen sechs und 15 semesterwochenstunden. Erst im Master machen die zuk\u00fcnftigen Landschaftsarchitekt_innen erstmals praktische Erfahrungen in einem Praktikum. Im dreij\u00e4hrigen &#8222;Grundstudium&#8220; ist das nicht unterzubringen.<\/p>\n<p>Und: Englisch sprechen ist f\u00fcr die Studies eine ebenso schwere Herausforderung wie f\u00fcr die Deutschen.<\/p>\n<p>Und: der Cafe in der Cafeteria ist sehr gut f\u00fcr 50 Cent.&nbsp;<\/p>\n<p>Und: Montag, 8.00 Uhr ein Ausflug nach Lissabon &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der Tag an der Uni beginnt um 10.00 Uhr, aber nur f\u00fcr mich. Eine ca. halbe Stunde sp\u00e4ter kommt Rute, hin und wieder taucht einer der Masterstudies auf, bis 13.30 Uhr sind es dann immerhin sechs der elf geworden. 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