{"id":200,"date":"2015-03-21T19:32:46","date_gmt":"2015-03-21T18:32:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=200"},"modified":"2018-06-22T15:40:06","modified_gmt":"2018-06-22T13:40:06","slug":"pasteis-ei-ei-suesser-zucker-zucker-puderzucker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=200","title":{"rendered":"Pasteis &#8211; Ei, Ei, s\u00fc\u00dfer Zucker, Zucker, Puderzucker"},"content":{"rendered":"<p>Die Geschichten ist alt und \u00fcberall bekannt. Und gibt es gibt mehr als ein. Hier die erste: als die M\u00f6nchsorden und Nonnenkl\u00f6ster um 1834 oder 1837 (wer wei\u00df das schon genau) im Zuge der Liberalen Revolution aufgel\u00f6st wurden, begannen M\u00f6nche des Hieronymusklosters bei Belem \/ Lissabon neben der dortigen Zuckerfabrik ihre Pasteis zu verkaufen. Und angeblich ist das Rezept bis heute gleich geblieben und angeblich auch noch heute geheim. Seit 2011 ist das Geb\u00e4ck Pastel de Belem oder sonst Pastel de Nata zu einem von Portugals sieben Weltwundern erkl\u00e4rt worden. Klar, ich werde das Rezept im neuen Kochbuch bekannt geben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_0177-0.jpg\" alt=\"\">&nbsp;<span style=\"line-height: 28px;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_0178.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p><i>Caf\u00e9 ist klar, Pastel Nata und &nbsp;Etreschinos oder so oder so \u00e4hnlich&nbsp;<\/i><\/p>\n<p>Die zweite Geschichte sagt Folgendes: die Ovos Moles, mit oder auch ohne hauchd\u00fcnne obladen\u00e4hnliche H\u00fcllen, die mit der s\u00fc\u00dfesten Eigelbmasse der Welt gef\u00fcllt sind oder nur aus ihr selbst bestehen. Wenn&#8217;s ganz dicke kommt, sind sie mit Puderzucker verschneit und einer Walnu\u00dfh\u00e4lfte bekr\u00f6nt. Diese s\u00fc\u00dfe S\u00fcnde stammt nat\u00fcrlich auch aus einem Kloster, diesmal von den Nonnen. Sie konnten von den von Bauern &#8218;geschenkten&#8216; Eiern erst nur das Eiwei\u00df brauchen, um Ihre wei\u00dfe Tracht zu st\u00e4rken. Aber Gottes Gaben k\u00f6nnen nicht &#8222;\u00fcberfl\u00fcssig&#8220; sein. Im Convento de Jesus in Aveiro, dem Venedig Portugals, entdeckte eine der Nonnen, dass Eigelb vermischt mit viel Zucker haltbar wird. Je mehr desto haltbarer, je s\u00fc\u00dfer, desto besser, desto leckerer, desto &#8222;Schnaps&#8220;.<\/p>\n<p>Mehr, mehr, mehr: Bolo de Arroz, Cornucopia (H\u00f6rnchen mit Sahne gef\u00fcllt), Bolo Baba (K\u00fcchlein in Rum gefallen), &nbsp;Pastel de Feijao (wie Nata, zus\u00e4tzlich viel Mandeln dazu) und sehr viele andere, die alle dada &#8230; hei\u00dfen.<\/p>\n<p>Sogar die Maroniverk\u00e4ufer haben aufger\u00fcstet und sind supermobil.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSCF3152.jpg\" alt=\"\"><i>Aufger\u00fcstet: der Maronenr\u00f6ster, gerade arbeitslos<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichten ist alt und \u00fcberall bekannt. Und gibt es gibt mehr als ein. Hier die erste: als die M\u00f6nchsorden und Nonnenkl\u00f6ster um 1834 oder 1837 (wer wei\u00df das schon genau) im Zuge der Liberalen Revolution aufgel\u00f6st wurden, begannen M\u00f6nche des Hieronymusklosters bei Belem \/ Lissabon neben der dortigen Zuckerfabrik ihre Pasteis zu verkaufen. 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