{"id":1014,"date":"2018-06-27T22:44:02","date_gmt":"2018-06-27T20:44:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=1014"},"modified":"2018-07-04T23:27:25","modified_gmt":"2018-07-04T21:27:25","slug":"die-reise-beginnt-mit-der-anreise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wolfsreise.d-l-w.de\/?p=1014","title":{"rendered":"Die Reise beginnt mit der Anreise"},"content":{"rendered":"<p>Da ist wieder was passiert! Heidi und ich sind losgefahren. Heidi hat mich in der B\u00fclowstra\u00dfe abgeholt und wie nicht anders zu erwarten, war der Kofferraum eigentlich schon voll: 1 gro\u00dfer Rollkoffer, 1 kleiner Rollkoffer, 1 Rucksack, 2 kleine K\u00fchltaschen, 1 Fototasche, 1 riesige Handtasche, 1 5-Liter Reservekanister, 1 Fressbeutel, 1 M\u00fcllbeutel, 1 Weste, 1 Regenjacke und ich! Ich habe 1 Boardcase, 1 R\u00fccksack f\u00fcr die Anreisetage und 1 kleine Handtasche mit Technik. Und 1 kleine K\u00fchltasche, weil ich von Heidi den Auftrag hatte &#8230; sonst w\u00e4re die auch zu Hause geblieben.<\/p>\n<p>Alles drin im Auto, auf nach Regensburg zu Hans und Jutta. Als wir ankommen stellen wir fest, dass Heidi Regensburg noch gar nicht kennt und ich unbedingt &#8222;obatzen&#8220; essen muss. Also Stadtrundgang mit Verkostung.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend beginnt die erste Mastkur mit &#8222;Semmelnkn\u00f6deln&#8220; und der Jutta-Erfindung mit Spinat &#8230; klar, kann man machen, aber ich bevorzuge Schwammerln. Ist auch vegan!<\/p>\n<p>Falle mit Halsweh und Knie kaputt ins Bett und muss tats\u00e4chlich am n\u00e4chsten morgen zu Frau Doktor, weil schlimmer als zuvor, a er alles harmlos und nix wie weg, nachdem Hans f\u00fcr uns bei Theresia Bacher im Museumsgasthof mit Nobelessen zwei Zimmer f\u00fcr die Nacht bestellen k\u00f6nnte. \u00dcberraschung f\u00fcr uns, denn eigentlich ist immer alles voll. Also war schon mal sicher wohin wir fahren, jedenfalls am Ende des Tages. Dazwischen spielte auch Mozart mit, allerdings ohne Kugel. Salzburg pur und zum Einstieg Platzregen besonders kalt.<\/p>\n<p><strong>Bei Theresia Bacher &#8211; ein folgenreicher Besuch<\/strong><\/p>\n<p>Wir starten mit z\u00f6gerlichem Sonnenschein Richtung Berge und fahren bis Stuhlfelfen, um bei Theresia Bacher zu \u00fcbernachten, ein Schwarm von Hans, denn Bauernhaus, Zimmer und K\u00fcche sind sensationell einmalig. Unser Empfang ist \u00fcberw\u00e4ltigend herzlich, wir bekommen riesige Zimmer voller Antiquit\u00e4ten zu sehen und den dringenden Hinweis sofort wieder zu gehen und zum Hintersee zu fahren, auf jeden Fall bis zum letzten Parkplatz und das Alpenpanorama der Hohen Tauern zu genie\u00dfen. Heidi versucht noch mal: &#8222;sollen wir nicht die Koffer reinbringen?&#8220;, nein, nein, das bisschen Sonne ehe sie hinter die Berge sinkt, m\u00fcssen wir erleben. Gut so, denn wir habe das Gl\u00fcck bl\u00fchende Bergwiesen in der untergehenden Sonne r\u00f6tlich beleuchtet zu erleben. Sehr kontemplativ und ein kleiner Spaziergang tut Not. Den Kr\u00e4utergarten, den wir danach besuchen sollen, finden wir leider nicht und landen im Gasthof Post f\u00fcr das &#8222;Abendmahl&#8220;. Gut, viel und typisch regional.<\/p>\n<p>sp\u00e4ter, zur\u00fcck bei Theresia, bitten wir um Wei\u00dfwein. Eine leichte Frage mit schweren Folgen. Ich werde in den Gew\u00f6lbekeller entf\u00fchrt und steh vor einer Batterie verschiedener Weine eines befreundeten Winzers, dessen Preise mich kurz zucken lassen. Das geht schnell vorbei. Theresia holt Sektschalen und f\u00fcllt sie voller Eisw\u00fcrfel.<\/p>\n<p>Dann werden wir, Heidi ist inzwischen dazu gesto\u00dfen, mit selbst gemachten Rosmarinwein eingestimmt, gefolgt von eigenem Wermut. Das zugeh\u00f6rige Rezept eigener Bacherscher Kreation folgt. Ok, wir bekommen auch noch Wei\u00dfwein, aber die halbe Flasche, die wir mitnehmen und trinken sollen, schaffen wir nicht. Wir erhalten den Rest als Pr\u00e4sent und nehmen es am n\u00e4chsten Tag mit nach Triest. Auf die Alm k\u00f6nnen wir nicht mit, obwohl wir herzlich eingeladen sind. Wir &#8222;m\u00fcssen&#8220; weiter ziehen, on the road again!<\/p>\n<p><strong>Wermut \u02cba la Theresia<\/strong><\/p>\n<p>1 l Wei\u00dfwein<\/p>\n<p>12 cl Cognac (40%)<\/p>\n<p>1 Zimtrinde<\/p>\n<p>8 Nelken<\/p>\n<p>Schale einer unbehandelten Zitrone<\/p>\n<p>1Bund frischer Wermut<\/p>\n<p>40 g Kandis<\/p>\n<p>Einen kleine Teil des Weins erhitzen, Kandis darin aufl\u00f6sen, alle Zutaten vermischen. 2-3 Tage ziehen lassen. Nach 24 Stunden kosten, evtl. Wermut entfernen, wenn schon &#8222;hantig&#8220; genug.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr damit st\u00e4rken, hilft aber das ganze Jahr.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste M\u00f6gen beginnt schon 7.30 Uhr, ein echter Urlaubsmorgen. Was uns umhaut und geradezu &#8222;fertig&#8220; macht, ist das Fr\u00fchst\u00fcck: wie von Hans geweissagt. Es f\u00e4ngt ganz harmlos an. Eine Kanne Tee kommt, Br\u00f6tchen stehen reichlich auf dem Tisch, aber dann: es kommt das Spiegelei mit Kr\u00e4utern, kleine Pause bis zum Schnitzelchen mit lecker Panade. Dann ist eigentlich schon alles zu sp\u00e4t. Aber es geht weiter mit Marillenkn\u00f6deln in reichlich Butterbr\u00f6sel-Sauce. Ich steige aus, schon nach dem Spiegelei. Aber meine tapfere Heidi h\u00e4lt lange durch. Wir haben ein tolles Picknick f\u00fcr den Weg, das fast bis zum Abend reicht.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Mal hoffen wir, dass Theresia ihre K\u00fcche \u00f6ffnet und wir das Abendessen probieren d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ist wieder was passiert! Heidi und ich sind losgefahren. 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